Erfolgreiche Newsletter texten - 7 Tipps für mehr Conversion

Newsletter texten

Neben Bildern und Grafik-Design, sind Newsletter-Texte wesentlicher Bestandteil Ihres Newsletters-Erfolgs. Bilder erregen Aufmerksamkeit, E-Mail-Texte vermitteln Sinn und Inhalte. Texte führen Ihren Leser und sagen ihm was als Nächstes zu tun ist. Texte geben ihm das Motiv bestimmte Aktionen auszuführen.
Damit die Texte Ihres E-Mail-Newsletters wirklich führen und erfolgreich werden, ist Grundsätzliches zu beachten. Wir haben für Sie 7 sofort umsetzbare Tipps zusammengestellt.

Der Betreff Ihres Newsletters: Einer für alle

Dem Text Ihres Newsletters, den der Empfänger zu allererst liest, kommt die größte Bedeutung zu. Die Betreffzeile entscheidet ob der Empfänger Ihre E-Mail öffnet. Sie spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg aller weiteren im Newsletter enthaltenen Texte.

Natürlich werden Sie den Betreff nicht zuerst texten. Viel einfacher ist es, erst den kompletten Newsletter fertig zu stellen und dann, eventuell mittels eines Brainstormings, passende Betreffzeilen zu entwerfen. Bewährt haben sich Betreffzeilen, die den Leser neugierig machen, Zeit oder Ware verknappen und zu einer Handlung auffordern.

Die Struktur: Gut gegliedert, übersichtlich und nutzenorientiert

Hat der Empfänger Ihre E-Mail geöffnet, möchte er sich möglichst schnell einen Überblick über die Inhalte verschaffen. Besser gesagt: die Nutzen erkennen, die der E-Mail-Newsletter für ihn hat.

Achten Sie daher auf eine übersichtliche Gliederung aller Texte im Newsletter. Überschriften helfen bei der Orientierung und grenzen verschiedene Inhalte voneinander ab. Ein Inhaltsverzeichnis erleichtert den Themenüberblick zusätzlich.

Schreiben Sie Ihre Texte immer nutzenorientiert und am Besten durch die „Brille“ des Lesers.

Die Newsletter-Artikel: Kompakt und überschaubar

Newsletter und E-Mails mit redaktionellem Inhalt bestehen häufig aus einer Reihe von einzelnen Artikeln und einem Editorial. Halten Sie die Einzel-Artikel und das Editorial möglichst kompakt. So bleiben Ihre Texte übersichtlich und gestatten ein schnelles Aufnehmen der Newsletterinhalte.

  • Platzieren Sie in der E-Mail selbst keine kompletten Artikel. Verwenden Sie stattdessen so genannte Teasertexte. Diese umreißen kurz den Artikelinhalt und wecken die Neugier des Lesers. Über einen Link gelangt der Empfänger dann zu einer Landing-Page mit dem ungekürzten Artikel.
  • Müssen Sie doch einmal längere Artikel im Newsletter unterbringen, so gliedern Sie den Text in Sinnabschnitte. Wenn möglich, setzen Sie Zwischenüberschriften oder lockern den Fließtext durch Aufzählungen auf.
  • Eine Zusammenfassung des Inhalts am Ende des Artikels ist besonders bei längeren Ausführungen sinnvoll. Wiederholen Sie stichpunktartig noch einmal die wichtigsten Aspekte aus Ihrem Text.

Die Reihenfolge: das Wichtigste zuerst

Sowohl in der Reihenfolge der Newsletter-Artikel, als auch in jedem einzelnen Artikel Ihrer E-Mail gilt: Wichtige Inhalte haben Vorrang. Sortieren Sie Ihre Newsletter-Beiträge nach Relevanz für den Leser. Der Artikel, den Sie für Ihr „Zugpferd“ halten oder der für Ihr Unternehmen den größten Stellenwert hat, verdient den ersten Rang. Er kann z.B. als Top-Thema ausgelobt werden. Das kann schon ein Impuls für die Formulierung des Betreffs sein.

Im Artikel selbst gehen Sie ebenso vor. Wichtige Fakten nennen Sie zuerst. Den weiteren Artikel-Text können Sie dann nutzen, um Inhalte zu vertiefen oder Details zu beschreiben.

Die Sätze: Kurz und verständlich

Texte für Online-Medien sollten an die besonderen Lesegewohnheiten am Bildschirm angepasst werden. Um wirklich erfolgreich zu sein, beachten Sie bitte folgende Tipps:

  • Verwenden Sie kurze Wörter. Vermeiden Sie zusammengesetzte Worte. Für lange Begriffe suchen Sie am Besten nach kürzeren Alternativen.
  • Achten Sie auf kurze Sätze. Formulieren Sie in Hauptsätzen geringer Länge. Trennen Sie lange Satzkonstruktionen in mehrere Einzelsätze auf.
  • Verzichten Sie auf ungebräuchliche Fremdwörter.
  • Meiden Sie Substantivierungen. Wenig anschauliche, „hölzerne“ Texte sind sonst die Folge. Die Verwendung von Verben garantieren dem Leser greifbare, werbewirksame Texte.
  • Formulieren Sie bevorzugt aktiv, nicht im Passiv. Das heißt Hilfsverben raus aus dem Text.

In jeden Text schleichen sich überflüssige Wörter ein. Sie haben keine Relevanz für das Textverständnis oder die Textaussage. Entfernen Sie „Füllwörter“ beim abschließenden Korrekturlesen. Dadurch erreichen Sie eine nochmalige Textoptimierung. Achten Sie auf den E-Mail-Knigge. Sie vermeiden Fettnäpfchen mit unangenehmen Folgen. Lesen Sie den interessanten Beitrag von Ulrike von Rohr.

So gelangt Ihr Newsletter nicht in den Spam-Ordner

Um Spam-Mails sicher zu identifizieren, scannen Spam-Filter auch die Texte von E-Mail Newslettern. Beachten Sie folgende Tipps, um die Einstufung Ihres Newsletters als Spam zu umgehen:

  • Vermeiden Sie Begriffe, die Spam-Verdacht hervorrufen könnten. Diese dürfen insbesondere nicht in der Betreff-Zeile vorkommen. Zu ihnen zählen häufig in Spam-Mails verwendete Wörter wie „Sofortgewinn“, „Eilig“, „Gewinnchance“ oder „Nebenverdienst“.
  • Setzen Sie Wörter in Großschreibung, sowie Ausrufungszeichen im Betreff gar nicht und im übrigen Text sparsam ein.
  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis. Der Anteil an lesbar geschriebenem Text sollte mindestens doppelt so hoch sein wie der Bildanteil des Newsletters.
  • Kopieren Sie keine Inhalte aus Textverarbeitungsprogrammen wie Word oder Open Office direkt in den Newsletter. Dabei werden unnötige Formatierungen in den Newsletter übertragen, die sich ungünstig auf die Spam-Einstufung auswirken können. Legen Sie den Text in einem einfachen Texteditor ab. Kopieren Sie den Text anschließend wieder heraus und übernehmen ihn in Ihren Newsletter. Dabei werden keine Formatierungen übertragen. Sie sparen sich Ärger.

Auf dem Prüfstand: Rechtschreibung, Grammatik, Verständlichkeit

Legen Sie Ihre Texte nach Fertigstellung, vor dem Newslettter versenden, anderen Mitarbeitern oder Freunden zur Kontrolle vor. Neben der Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik ist es wichtig, die inhaltliche Verständlichkeit Ihrer Ausführungen zu testen. Am besten dafür geeignet: Personen, die bisher keine Berührung mit dem im Text beschriebenen Sachverhalt hatten. Diese können die Verständlichkeit Ihrer Newsletter-Inhalte am Besten beurteilen.

Und jetzt viel Spaß beim Texten! Viel Erfolg für Ihr Newsletter-Marketing.

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rl, 20.04.2015