Faxversand, E-Mail-Versand, SMS-Versand

Testmöglichkeiten für E-Mail-Newsletter-Versand - Teil 1

Kennen Sie dieses Szenario? Kurz nach dem Versand Ihres Newsletter treffen schon die ersten Antwort-Mails Ihrer Abonnenten ein. Sie beginnen erfreut zu lesen. Aber sogleich stellt sich Ernüchterung über den vermeintlichen Erfolg ein.

Die Empfänger Ihres Newsletter beschweren sich, dass Sie mit einer falschen Anrede angesprochen wurden. Zudem funktionieren einige der Links zu den neuen Produkten nicht, die Sie präsentieren wollten. Was Spamfilter erst gar nicht bis zum Empfänger durchgelassen haben wissen Sie auch nicht.

Derartige Probleme beim E-Mail-Versand lassen sich ganz einfach vermeiden. Professionelle E-Mail-Versandlösungen wie mailingpoint verfügen über eine Reihe von Testmöglichkeiten. Mit deren Hilfe können Sie Ihren E-Mail-Newsletter genau überprüfen – und „Fehlstarts“ umgehen. Wir erklären Ihnen in unserem dreiteiligen Fachartikel, wie Sie Ihr E-Mail Marketing mit Tests noch erfolgreicher machen.

Auf welche Tests sollten Sie nicht verzichten?

Fünf Tests sollten Sie vor jedem E-Mail-Versand durchführen. Wir stellen Sie Ihnen der Reihe nach vor:

  • Test 1: Testversand Ihres E-Mailings an eigene Adressen
  • Test 2: Spamfilter- bzw. Zustellbarkeitstest bei verschiedenen E-Mail-Providern
  • Test 3: Darstellungskontrolle in E-Mail-Postfächern
  • Test 4: Kontrolle Ihres E-Mail-Newsletters auf verdächtige Links (Phishing-Test)
  • Test 5: Analyse der Links im Newsletter (Link-Test)

Über diese Basis-Tests hinaus können Sie mit der Durchführung eines Newsletter-Split-Tests wichtige Informationen über Verhalten und Interessen Ihrer Abonnenten erhalten und den Erfolg Ihres Mailings steigern.

Test 1: Testversand Ihres E-Mailings

Mit einem Testversand können Sie die Versendung Ihres E-Mailings simulieren, bevor Sie Ihren Abonnentenstamm in Realität ansprechen. Im Gegensatz zu einer alleinigen Vorschau-Ansicht des Newsletters, die viele Versandlösungen ebenfalls gestatten, findet ein „echter“ E-Mail-Versand statt, zum Beispiel an Ihre eigene E-Mail-Adresse. Via Testversand können Sie Ihren fertigen Newsletter weiteren Personen zusenden – Sie brauchen diese lediglich als Testabonnenten zu definieren. Legen Sie einen möglichst großen Test-Verteiler an. Erfassen Sie alle Kollegen, denen Sie das Mailing vorab zur inhaltlichen Überprüfung zusenden können. Soll der Newsletter Vorgesetzten oder Kunden zur Freigabe vorgelegt werden, sind diese ebenfalls für den Testverteiler prädestiniert.
Der Vorteil dieses Tests: jeder Testempfänger sieht den Newsletter im Posteingangsfach seines E-Mail-Programms genau so, wie ihn später Ihre Abonnenten erhalten werden.

Der Testversand gestattet Ihnen insbesondere die Überprüfung

  • von Personalisierungsfeldern (Anrede, Name des Empfängers),
  • von kundenindividuellen Bestandteilen des Newsletters (wie dynamischen Absenderadressen oder anderen dynamischen Inhalten),
  • der Darstellung des Newsletters in Ihrem E-Mail Postfach,
  • der korrekten Funktion der Links im E-Mail-Newsletter,
  • der Rechtschreibung und des gesamten Erscheinungsbilds Ihres E-Mailings.

Abbildung 1: Der Testversand bei mailingpoint gestattet es Ihnen, Ihren Newsletter vorab an viele Personen zur Überprüfung zu senden. Somit vermeiden Sie Fehler in der späteren “echten” E-Mail-Aussendung.

Test 2: Zustellbarkeitstest

Auf dem Weg Ihres E-Mailings zum Empfänger stellen Spam-Filter eine große Hürde dar.

Um sicher zu gehen, dass Ihr E-Mail-Versand ungehindert ankommt, sollten Sie einen Zustellbarkeitstest mit integriertem Spamfilter-Test durchführen.

Eine Möglichkeit dafür: Sie eröffnen E-Mail-Accounts bei den bekanntesten Web- und Desktop-Mailprogrammen. Ihren fertigen Newsletter versenden Sie vorab an diese Konten und prüfen anschließend nach, ob Ihre E-Mail im Posteingang zu finden ist – oder gar als Spam eingeordnet wurde. Das ist sehr umständlich.

Mit mailingpoint können Sie diesen Spamfilter- und Zustellbarkeitstest wesentlich einfacher bewerkstelligen. Eine Vielzahl von E-Mail-Konten bei verschiedenen Providern wie AOL, GMX, Hotmail usw. stehen für Sie für diese Testzwecke bereits zur Verfügung. Ein Mausklick genügt, und Ihr Newsletter wird an diese Postfächer versandt. Die Versandlösung mailingpoint prüft automatisch, ob Ihr Mailing ordnungsgemäß den Posteingang erreicht.

Abbildung 2: Im Rahmen des Zustellbarkeitstests prüft mailingpoint automatisch, ob Newsletter wichtige Spamfilter passieren können oder diese die Zustellung verhindern.

Wurde Ihr Mailing von Spamfiltern als verdächtig eingestuft, zeigt Ihnen mailingpoint alle zu Spam führenden Inhalte Ihres Newsletters in einer Übersicht an. Nun können Sie Ihr E-Mailing zielgerichtet überarbeiten. Grundsätzlich sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen, um die Spamfilter-Falle zu umgehen:

Checkliste: Darauf sollten Sie achten, um die Spamfilter-Falle zu umgehen

  • Wählen Sie einen seriösen E-Mail-Versender, der mit Internet-Service-Providern zusammenarbeitet und in Whitelists eingetragen ist.
  • Bereinigen Sie regelmäßig Ihre Bounces. Dies hilft, Ihr Ansehen gegenüber Internet-Service-Providern zu steigern.
  • Versenden Sie ausschließlich an Adresslisten, die Sie selbst generiert haben. Achten Sie darauf, dass alle Empfänger mit der Newsletter-Zusendung einverstanden sind.
  • Schaffen Sie einfache Abmeldemöglichkeiten für Newsletter-Abonnenten. Damit verhindern Sie, dass unzufriedene Empfänger Ihr e-Mailing bei Ihrem Internet-Service-Provider als Spam melden.
  • Bearbeiten Sie Beschwerden von Newsletter-Empfängern sofort.
  • Vermeiden Sie in Betreff- und Absenderzeile vollständig groß geschriebene Wörter, Ausrufezeichen sowie Dollar- und Eurozeichen.
  • Achten Sie darauf, dass der Empfänger Sie anhand des Absendernamens eindeutig identifizieren kann.

Sie sind interessiert? Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot zu unserem webbasierten E-Mail Marketing-System mailingpoint. Wenn Sie möchten stellen wir Ihnen in einer kostenlosen Online-Konferenz die neuen Testmöglichkeiten vor. Sie wollen selbst testen? Kein Problem! Fordern Sie gleich einen kostenlosen Testzugang an!

Im zweiten Teil unseres dreiteiligen Artikels erfahren Sie mehr über Darstellungskontrolle und Phishing Test Ihrer Newsletter. Den kompletten Artikel lesen Sie im Buch “Leitfaden E-Mail Marketing 2.0“″ von Dr. Torsten Schwarz.

Kommt Ihr Newsletter an? Testen Sie vor dem Versand!

Falsche Personalisierungen oder defekte Links – kleine oder größere Fehler in E-Mail-Newslettern sind jedem schon begegnet. Dabei lassen Sie sich ganz einfach vermeiden: Mit den vielfältigen Testmöglichkeiten von professionellen E-Mail Versandlösungen können Newsletter vor dem E-Mail-Versand umfassend analysiert werden.

Im Teil 2 (Teil 1 lesen ) unseres dreiteiligen Praxisartikels stellen wir Ihnen weitere wichtige Testmöglichkeiten vor.

Test 3: Darstellungskontrolle in E-Mail-Postfächern

Bei HTML-Newslettern kommt es in den einzelnen Web- und Desktop-Mailprogrammen zu abweichenden Darstellungen. Um Sicherheitslücken beim E-Mail-Verkehr zu schließen, rüsten die Hersteller ihre E-Mail-Programme mit Konfigurationen aus, die bestimmte HTML- und CSS-Befehle nicht unterstützen. Web-Mailer wollen zudem ihre eigenen Designstyles nicht durch fremde Formatierungen gefährden. Die Folge: Schriften, Farben und grafische Elemente werden anders angezeigt als gewünscht.

Es lohnt sich daher, vor dem Newsletterversand die Darstellung in den verschiedenen E-Mail-Programmen zu prüfen. Dafür ist es – ebenso wie beim Zustellbarkeitstest – notwendig, einen Test-Newsletter an Accounts bei den einzelnen Providern zu versenden und eine Darstellungskontrolle durchzuführen.

Auch diesen wichtigen Test können Sie mit mailingpoint schneller und komfortabler bewerkstelligen. Die Test-Newsletter werden vom Versandtool automatisch an die einzelnen E-Mail-Konten verschickt. Ein Screenshot des Newsletters im Postfach gestattet es Ihnen, die Darstellung zu beurteilen.

Es ist möglich, die Darstellung von HTML-Newslettern für möglichst viele E-Mail Programme zu optimieren. Eine absolute Darstellungssicherheit lässt sich jedoch nicht erzeugen. Einerseits würde dies mit einem unvertretbaren zeitlichen Aufwand einhergehen, andererseits wächst der Quelltext des Mailings dabei stark an, wodurch wiederum die Chance auf Einordnung des Newsletters als Spam wächst.

Lassen Sie die Erstellung Ihres Newsletters am besten von einer Agentur vornehmen, die im E-Mail-Marketing Erfahrung hat. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung eines Newsletter-Templates. Dabei handelt es sich um ein Grundgerüst in Ihrem Corporate Design, in das Sie Ihre Texte und Fotos nur noch einzufügen brauchen. Diese Vorlagen werden von Agenturen für Online-Marketing erstellt und sind bereits für die Darstellung in wichtigen E-Mail-Programmen optimiert. So können Sie sich völlig auf die inhaltliche Gestaltung Ihres Newsletters konzentrieren.

Test 4: Phishing-Test

Bei „Phishing “ handelt es sich um eine Form des Trickbetrugs im Internet. In HTML-E-Mails werden Links platziert, bei denen der Linktext (zum Beispiel http://www.meinebank.de/login) und der tatsächlich hinterlegte Link (zum Beispiel http://www.gefaelschte-bank.de) voneinander abweichen. Ziel ist es, sensible Zugangsdaten des Empfängers in Erfahrung zu bringen.

Zum Schutz der Empfänger von E-Mail-Nachrichten verfügen einige E-Mail Programme über Phishing-Filter. Diese prüfen, ob Bestandteile der E-Mail auf Phising-Mechanismen hinweisen. Insbesondere wird das Mailing auf Abweichungen von Linktext und tatsächlich hinterlegten Link untersucht. Fällt der Test positiv aus, wird der Empfänger vor Benutzung des Links gewarnt.

Für seriöse Newsletter-Versender kann ein ausgelöster Phising-Verdacht durch E-Mail Provider negative Auswirkungen haben: Um den Newsletter-Erfolg zu messen, werden die Links im Newsletter in der Regel getrackt. Für diesen Zählvorgang wird der Link jedoch verändert – was zu einer Abweichung von Linktext und dem tatsächlichen Link führt (zum Beispiel wird Ihr Firmenlink http://www.musterfirma.de für das Linktracking von der Versandlösung mit einem Link in der Form http://tracking.mailingpoint.de/index?id=xxx&code=xxx hinterlegt). Obwohl Sie glaubwürdige Inhalte versenden, schlägt der Phishing Filter im E-Mail-Programm des Abonnenten Alarm. Abhängig vom Wissensstand des Empfängers kann dadurch Ihr Newsletter-Erfolg beeinträchtigt werden oder sogar Ihr Image als glaubwürdiger E-Marketer leiden.

mailingpoint gestattet Ihnen einen automatischen Phishingtest, der Sie vor derartigen Gefahren schützt. Die Links in Ihrem Newsletter werden dabei auf die Gefahr hin, dass E-Mail Programme diese als Phishing einstufen, untersucht. Wenn Sie von vornherein sicher gehen wollen, dass Ihre Newsletter keine Phishing-Warnungen erzeugen, beachten Sie bei der Newslettererstellung folgende Punkte:

Checkliste: Darauf sollten Sie achten, um Phising-Warnmeldungen zu vermeiden

  • Verwenden Sie für getrackte Links in HTML-Newslettern im Linknamen keine URL
  • möchten Sie im Linknamen die URL angeben, so geben Sie diese nicht vollständig wieder (zum Beispiel nicht http://www.mailingpoint.de, sondern www.mailingpoint.de).

Weitere Teile unseres dreiteiligen Fachartikels lesen:

>> Teil 1 - Testversand und Zustellbarkeitstest

Im letzten Teil unseres dreiteiligen Artikels stellen wir Ihnen den Test der im Newsletter enthaltenen Links vor und verraten Ihnen, wie Sie Ihr E-Mail Marketing mit Newsletter-Split-Tests erfolgreicher machen können. Den kompletten Artikel lesen Sie im Buch “Leitfaden E-Mail Marketing 2.0″ von Dr. Torsten Schwarz.

8 Tipps für die grafische Gestaltung Ihres Newsletters

Ein professionelles Newsletterdesign gehört im E-Mail Marketing nicht einfach nur “zum guten Ton”. Es entscheidet wesentlich über den Erfolg Ihrer Kampagnen und transportiert Ihr Unternehmensimage zu den Empfängern.

In unserem Artikel zeigen wir Ihnen kurz und bündig, worauf Sie beim Design Ihres Newsletters besonders achten sollten, um erfolgreich zu sein.

Tipp 1: Der erste Eindruck ist entscheidend

Dem oberen Teil des Newsletters kommt ganz besondere Bedeutung zu. Sehr oft bekommt der Empfänger diesen Header-Bereich durch das E-Mail Programm als Vorschau angezeigt und entscheidet daraufhin, ob er den Newsletter öffnen möchte. Nutzen Sie diesen Teil des Newsletters also, um mit besonderen Grafiken und Slogans das Interesse des Empfängers zu wecken. Empfehlenswert sind

  • großformatige, emotionale Bilder,
  • ansprechende Slogans und Headlines oder
  • kurze Editorials

Möchten Sie Sonderangebote bewerben, ein innovatives Produkt vorstellen oder mit Gratis-Artikeln locken? Hier ist die richtige Stelle dafür!

Tipp 2: Bilder sagen mehr als Worte

Wie beim Lesen von Online-Medien üblich, werden auch die Inhalte von Newslettern durch den Leser „gescannt“, d.h. überfliegend wahrgenommen. Wollen Sie Ihre Newsletter-Inhalte verständlich präsentieren, sind lange Texte tabu. Arbeiten Sie mit Bildern, um die von Ihnen gewünschte Aussage ergänzend zu visualisieren und – wo möglich – beschreibende Texte sogar einzusparen.

Tipp 3: Schaffen Sie Ankerpunkte

Beim Lesen am Bildschirm sucht das menschliche Auge nach „Ankerpunkten“. Diese erleichtern das Lesen und helfen dem Newsletter-Empfänger bei der schnellen Beurteilung, ob ein Inhalt für ihn interessant (also lesenswert) ist oder nicht. Strukturieren Sie daher Ihr Newsletterdesign mit deutlich abgesetzten Überschriften, Hervorhebungen im Fließtext und natürlich mit geeigneten Bildern.

Tipp 4: Verlinken Sie großzügig

Hat der Empfänger am Inhalt Ihres Newsletters Interesse gefunden, lautet das nächste Ziel, ihm alle Informationen zu den angebotenen Produkten und Dienstleistungen sehr komfortabel zugänglich zu machen. Verlinken Sie daher großzügig zu weiterführenden Inhalten: Der genauen Beschreibung des Services auf Ihrer Website oder der Darstellung des angebotenen Produktes im Shop. Setzen Sie bedenkenlos mehrere Links zu einem Inhalt und lassen Sie den Empfänger entscheiden, wo er am liebsten klicken möchte.

So können Sie beispielsweise in jedem Newsletter-Artikel an drei Stellen auf die Landingpage verlinken:

  • über das Bild,
  • über einen „Mehr-Link“ unterhalb des Teasertextes,
  • über einen hervorgehobenen Textlink im Teasertext.

Tipp 5: Verbinden Sie Newsletter und Website

Ihr Newsletter und Ihre Website sind eng verwandt: Denn sie sind beide Botschafter Ihres Unternehmens. Diese Zusammengehörigkeit sollte auf den ersten Blick deutlich werden. Achten Sie daher auf ein möglichst übereinstimmendes Design für Website und Newsletter.

Sozusagen als „Mindestanforderung“ sollte das Corporate Design Ihres Unternehmens in beiden Medien gewahrt sein. Außerdem können Sie Designelemente der Website in das Newsletterletterdesign übernehmen – z.B. die Headergrafik. Besonders effektiv ist es, die Rubrikenleiste, also die Navigationsleiste der Website bzw. des Webshops, in das Newsletterdesign einzubeziehen. Dann sind alle weiterführenden Inhalte zu Ihrem Unternehmen mit nur einem Mausklick zugänglich.

Tipp 6: Bieten Sie Service

Er wird gern vergessen: Der kleine Servicebereich, der dem Empfänger Funktionen wie

  • Kontaktaufnahme zu Ihnen,
  • Weiterempfehlung des Newsletters oder die
  • Abmeldung aus dem Verteiler

direkt möglich macht. Wichtig: Ein Teil dieser Funktionen ist nicht einfach nur „nice to have“, sondern rechtlich bindend. Vergessen Sie bitte auch nicht, ein Impressum in Ihren Newsletter einzufügen. Dies kann geschehen, indem Sie auf das vollständige Impressum Ihrer Website direkt verlinken.

Tipp 7: Vermeiden Sie Spam

Bereits bei der Gestaltung stellen Sie die Weichen für die zuverlässige Zustellung Ihres Newsletters an die Abonnenten. Denn Spam-Filter prüfen nicht nur Textinhalte, sondern die gesamte Struktur einer E-Mail nach festgelegten Kriterien.

  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis. Zu viele Bilder können eine Einstufung des Newsletters als Spam bewirken. Setzen Sie Bilder daher gezielt ein – z.B. für Produktdarstellungen oder um Emotionen zu wecken. Der Anteil an lesbar geschriebenem Text sollte mindestens doppelt so hoch sein wie der Bildanteil.
  • Verzichten Sie auf den flächendeckenden Einsatz der Farben Rot oder Pink.
  • Halten Sie den Quellcode des Newsletters sauber. Beim Kopieren von Inhalten aus Programmen wie Word werden unnötige Formatierungen in den Newsletter übertragen. Besonders sicher arbeiten Sie mit einem eigens für Sie erstellten Newsletter-Template.

Tipp 8: Testen und optimieren Sie

Testen Sie Ihr Newsletter-Design ausgiebig und kontinuierlich. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn es sich bei dem Design um den Standard-Newsletter handelt, den Sie langfristig in regelmäßigen Abständen an Ihre Abonnenten versenden. Die Erfolgsauswertungen bereits versandter E-Mailings geben Ihnen wichtige Erkenntnisse über die Aufmerksamkeit, die Leser den einzelnen Newsletter-Bestandteilen entgegenbringen. Dadurch erhalten Sie Anregungen für wirkungsvolle Optimierungen.

Personalisierte Betreffzeilen - Top oder Flop?

Personalisierte Betreffzeilen sind ein bewährtes Mittel, um E-Mail Empfänger persönlich anzusprechen und somit die Chance auf das Öffnen der Nachricht zu steigern. Seit sich Spam-Versender diesen Vorteil zu eigen machen, herrscht unter seriösen Marketern jedoch Unsicherheit: Steigern personalisierte Betreffzeilen die Öffnungsrate? - Oder fördern sie lediglich die Eingruppierung des Newsletters als Spam?

Zunächst: Um wirkungsvolle Betreffzeilen für Ihre Newsletter zu erstellen, sollten einige Standards beachtet werden. Unabhängig davon, ob Sie mit Personalisierungen im Betreff arbeiten wollen, oder nicht.

Darauf kommt es an:

  • Wer ist Versender der Nachricht? Normalerweise gibt die Absenderadresse darüber Auskunft. In einigen E-Mail Programmen wird diese jedoch nicht angezeigt. Ihr Firmen- oder Markenname sollte deshalb noch einmal in der Betreffzeile auftauchen.
  • Welchen Mehrwert bietet die Nachricht? Was ist der Inhalt der Nachricht? Stellen Sie im Betreff klar heraus, welchen Vorteil sich dem Empfänger beim Öffnen der E-Mail bietet.
  • Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Abonnenten. Diese müssen an Hand der Betreffzeile (und ggf. des Absendernamens) entscheiden, wie mit Ihrer Nachricht zu verfahren ist. Soll ich die Nachricht öffnen und lesen? Oder besser löschen? Ist sie wichtig? Oder kann sie ungelesen warten? Ist sie Spam? Und sollte ich sie gleich als Spam markieren? Enthält sie einen Virus?
    Machen Sie es dem Empfänger einfach, Ihr Mailing als relevante Mitteilung eines seriösen Empfängers zu erkennen. Dies beeinflusst die Öffnungsrate positiv.

Hürden der Personalisierung im Betreff

Aus diesen Überlegungen ergibt sich ein wesentlicher Nachteil der personalisierten Betreffzeilen. Ein Betreff sollte 50 bis 55 Zeichen an Länge nicht übersteigen, um im E-Mail Programm auf Anhieb erfassbar zu sein. Ihnen gehen durch die Personalisierung wertvolle Zeichen verloren, mit denen Sie auch den Inhalt Ihres Newsletters kommunizieren könnten.

Außerdem benötigen Sie wirklich zuverlässige Abonnentendaten. Schleichen sich Fehler in den Betreff ein - z.B. durch fehlende Anreden oder falsche Namen - schädigen Sie das Image Ihres Unternehmens und hätten besser komplett auf die Personalisierung verzichtet.

Der Aufmerksamkeits-Bonus

Was ist dann aber der Vorteil von personalisierten Betreffzeilen? Sie können mit ihnen die Aufmerksamkeit des Empfängers viel stärker fesseln! Der eigene Name hat für jeden Menschen immer einen ganz besonderen Stellenwert. Die Frage nach dem Für und Wider einer personalisierten Betreffzeile bezieht sich daher eigentlich nur auf einen Aspekt: Gelingt es Ihnen, diesen Aufmerksamkeits-Bonus mit den grundsätzlichen Anforderungen an eine Betreffzeile zu verbinden - und so eine höhere Öffnungsrate Ihrer Nachricht zu erreichen?

Einsatzgebiete für personalisierte Betreffzeilen

Es macht Sinn, personalisierte Betreffzeilen nicht für jeden Anwendungszweck einzusetzen. Grundsätzlich kommen Personalisierungen immer dann gut an, wenn die Zusendung der E-Mail mit einer Aktion des Empfängers in Verbindung steht - beispielsweise einem Einkauf im Onlineshop oder einer Anfrage. Auch bei einer besonderen Aussendung, wie z.B. dem Weihnachtsnewsletter, hat der Empfängername im Betreff seine Berechtigung. Weitere Einsatzgebiete sind Geburtstagsgrüße, Erinnerungs-E-Mails, Einladungen oder Online-Umfragen.

In allen allgemeinen Aussendungen, wie z.B. dem Firmennewsletter, sollten personalisierte Betreffzeilen nur sehr sparsam eingesetzt werden. Wenn Inhalte nicht eigens für den Empfänger zusammengestellt wurden, wirkt die namentliche Ansprache schnell unglaubwürdig.

Zusammenfassung

  • personalisierte Betreffzeilen sprechen den Empfänger in besonderer Weise an
  • sie eignen sich für alle Mailings, die speziell auf den Empfänger abgestimmte Inhalte transportieren und für besondere Aussendungen
  • bei allgemeinen Aussendungen sollte von der Personalisierung im Betreff abgesehen werden

Room-Reporter – der Branchennewsletter

Websites mit vom Besucher erzeugten Inhalten - so genannten “User Generated Content” (UGC) - sind im Zeitalter von Web 2.0 in aller Munde und sehr erfolgreich. Bekannte Beispiele sind YouTube oder die vielen Internetforen zu speziellen Thematiken. User Generated Content in E-Mail-Newslettern ist weniger verbreitet - jedoch nicht minder spannend. Lesen Sie in unserer Fallstudie, wie das Newsletter-Projekt “Room-Reporter” mit von Lesern erstellten Artikeln erfolgreich wurde.

Unternehmensvorstellung

Uwe Heinemann verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der Bodenbelags- und Heimtextilbranche. In mehreren großen Unternehmen und Verbänden der Branche war er im Vorstand tätig. Seit 2006 hat er mit seiner eigenen Beratungsgesellschaft ELOOM mehrere große Unternehmen mit seinem Fachwissen unterstützt und war nebenher beim Aufbau der Onlineplattform für Bodenbelags-Sonderposten McCarpet federführend.

Die Herausforderung

Im November 2008 suchte ELOOM einen Partner für ein neues Projekt - einen E-Mail Newsletter für die Bodenbelags- und Heimtextilbranche. Das Ziel: Die Branche schneller mit Informationen versorgen, als es über traditionelle Printmedien bisher möglich war.
Der Content des Newsletters sollte Unternehmen zur preiswerten Veröffentlichung Ihrer Pressemitteilungen zur Verfügung stehen.

Das Internetportal www.room-reporter.de . Hier stellen Unternehmen bequem ihre Inhalte für den E-Mail-Newsletter bereit

Im Wesentlichen galt es Folgendes umzusetzen:

  • Namensfindung und Logogestaltung für den künftigen E-Mail-Versand
  • Entwicklung des Designs für Website und E-Mail-Newsletter
  • Umsetzung einer Website für das Projekt
  • Anbindung der professionellen Versandlösung an den Verwaltungsbereich der Website
  • Schaffung einer einfachen Möglichkeit zum Erstellen von Newsletterartikeln für Unternehmen
  • Einfache Versendung des Newsletters durch ELOOM
  • Erfolgskontrolle für Versender und Inserenten

Die Lösung

Zunächst wurde in Abstimmung mit ELOOM “Room-Reporter” als Name für das Projekt und das Design für Newsletter und Website entwickelt. Das Logo mit der Lupe verdeutlicht die Zuverlässigkeit, mit der der E-Mail-Newsletter wichtige Informationen der Branche aufspürt und seinen Lesern präsentiert.

Das Ziel war, ELOOM ein leicht beherrschbares und komfortables Werkzeug zur Verfügung zu stellen, welches Unternehmen einfaches Inserieren und dem Versender komfortables Zusammenstellen und Versenden des E-Mail-Newsletters gestattet.
Die Website auf Basis eines Content Management Systems wurde daher mit einem speziellen Login-Bereich ausgestattet. Somit können Unternehmen Ihre Pressemitteilungen schnell und einfach selbst eingeben. Außerdem haben sie die Möglichkeit, für ein Firmenprofil die Firmenkontaktdaten und ein Logo zu hinterlegen und die Klickraten Ihrer Artikel zu überwachen. Jeder Veröffentlichung können außerdem mehrere Produktfotos beigefügt werden. Im Verwaltungsbereich der Website kann ELOOM die Newsletterartikel mit wenigen Mausklicks einem bestimmten Email-Newsletter zuordnen und durch ein Editorial ergänzen.

Zum Versand des Newsletters wird auf eine professionelle E-Mail Versandlösung gesetzt. Damit der Newsletter-Versand nicht über verschiedene Systeme - den Verwaltungsbereich der Website und die Versandlösung - abgewickelt werden muss, wurden Schnittstellen für die Kommunikation zwischen den Systemen geschaffen. Die Übertragung der Newsletterinhalte erfolgt automatisch über RSS-Feed . Adressbearbeitung, Newsletterversand und Erfolgsauswertung lassen sich bequem über den Verwaltungsbereich der Website steuern.

Der Room-Reporter Newsletter informiert die Branche regelmäßig über neue Produkte und aktuelle Trends.

So können Sie diese Fallstudie nutzen

Room-Reporter zeigt eindrucksvoll, wie einfach es sein kann, E-Mail-Newsletter zu versenden, die auf User Generated Content basieren. Für das Modell ergeben sich breite Anwendungsmöglichkeiten, z.B. in Vereinen, Interessengemeinschaften oder Verbänden - oder überall dort, wo mehreren Personen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, Inhalte zu einem Newsletter beizutragen. Über automatisierte Bezahlvorgänge ist es möglich, das Projekt zu finanzieren und als Geschäftsmodell auszubauen. Moderne Datenschnittstellen erlauben es, die Erfolgsauswertung des E-Mail-Versandes jedem Inserenten in seinem Loginbereich zugänglich zu machen.

Automatisierte eMail/Newsletter - Kampagnen

Sie kennen das sicher: Der neue Newsletter ist gerade versendet und kurz danach melden sich wieder neue Abonnenten für Ihren Newsletter an. Diese müssten nun warten bis Sie den nächsten Newsletter versenden, um an die begehrten Information zu kommen.

Aber mailing-point bietet dafür eine Lösung: Event-Mailings

Mit der Funktion Event-Mailing erfolgt der vollautomatisierte Versand von einzelnen E-Mails, wenn eine definierte Regel im Empfängerprofil erfüllt ist oder wenn ein definiertes Ereignis eingetreten ist. Eine Bedingung wird einmal im System hinterlegt und dann laufend überprüft. Sobald sie erfüllt ist, erfolgt die vorgesehene Aktion.

Beispiel 1: Automatischer Newsletterversand nach Anmeldung

Der eben versendete Newsletter wird nach dem Versand wieder als Event-Mailing angelegt. Die Auslöseregel für dieses Mailing wird mit einem Tag nach der Newsletteranmeldung definiert. Also bekommt der Abonennt einen Tag nachdem er sich an Ihrem Newsletter angemeldet hat, automatisch den aktuellen Newsletter zugesandt.

Beispiel 2: Automatische Mails bei Terminen

Regelbasierte Mailings werden zu einem bestimmten Termin an eine definierte Zielgruppe der registrierten Abonnenten verschickt. Am Geburtstag wird automatisch eine Glückwunschmail verschickt. Oder vier Wochen vor Ablauf einer Frist wird per Mail an den Termin erinnert.

Beispiel 3: Automatische Folgemails nach Reaktionen des Empfängers

Klickt zum Beispiel der Empfänger eines E-Mail-Newsletters auf einen Link zu den weitergehenden Informationen eines bestimmten Artikels, erhält er automatisch nach definierter Zeitverzögerung, eine sogenannte Follow-Up-Mail. Diese E-Mail enthält nun detailliertere, auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Hintergrundinformationen.

Beispiel 4: Mehrstufige Folgemailings

Auch mehrstufige Folgemailings sind hervorragende Einsatzgebiete und Möglichkeiten solcher automatisierten Kampagnen. Es können beliebig viele Mailings angelegt werden, welche dann zum definierten Zeitpunkt versendet werden.

Sichere Zustellung durch Whitelisting

Angesichts der zunehmenden Flut von unerwünschten Werbe-E-Mails haben viele Internetprovider Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um ihre Nutzer vor sogenannten SPAM-Mails zu schützen. Leider führen diese Vorkehrungen auch dazu, dass selbst seriöse und angeforderte Newsletter von den SPAM-Filtern aussortiert und blockiert werden und ihren Empfänger nicht erreichen.

LCOM gewährleistet als professioneller ASP-Dienstleister durch umfangreiche Maßnahmen und Dienstleistungen die zuverlässige und sichere Versendung und Zustellung von E-Mails über das Versandsystem mailingpoint.

Whitelisting

Die Server des Versandsystem mailingpoint befinden sich auf "Whitelists" von großen Internetprovidern bzw. Unternehmen. Die Whitelists bilden eine Schnittstelle zwischen unseren E-Mail-Versand-Servern und den Internet Service Providern. Sie stellen sicher, dass wirklich erwünschte Mails seriöser Absender problemlos ihr Ziel erreichen, ohne dass sich der Absender vor einer SPAM-Klassifizierung seiner Mail fürchten muss.

Auf diesen "Whitelists" sind die Server-IP-Adressen von seriösen Versendern hinterlegt. E-Mails, die vom Server eines solchen als positiv bekannten Versenders stammen, werden von den Filtern nicht blockiert und kommen ungehindert beim Empfänger an.

Bei folgenden Internet Service Providern stehen derzeit die mailingpoint Server auf einer Whitelist:
AOL, WEB.de, Compuserve, Bluewin.ch, Arcor, Freenet , GMX , Schlund + Partner, 1&1 INTERNET AG, Lycos Europe.

Weiterhin stehen wir auf der österreichischen Whitelist der ISPA - Internet Service Providers Austria (Verband der österreichischen Internet-Anbieter). Der größte Teil der in Österreich versendeten E-Mails geht an Empfänger, die ihre E-Mail-Boxen auf E-Mail-Servern von ISPA-Mitgliedern haben. Die Verwendung der ISPA Whitelist setzt die Zustimmung zum ISPA SPAM CoC voraus und steht daher nur ISPA-Mitgliedern offen.

Neue Funktionen E-Mail-Marketing System mailingpoint

Das E-Mail-Marketing System mailingpoint wird laufend erweitert und gepflegt. Damit bleibt es immer auf dem Stand der Technik und bietet Ihnen als ASP-Kunden bei gleich bleibenden monatlichen Mietgebühren Updates ohne einen Cent dafür bezahlen zu müssen. Das macht das WEB-basierende Mietsystem mailingpoint zusätzlich attraktiv gegenüber gekauften und im Haus installierten Lösungen. Bedenken Sie, dass bei Inhouselösungen das kosten- und zeitintensive Whitelisting von Ihnen erledigt werden muss.

Neue Funktionen verfügbar:

  • Tracking von Links mit dynamischen Inhalt
  • Versand von E-Mails mit Inbound Images bzw. Embedded Images (Offline HTML)
  • Import von RSS-Feeds in das CMS
  • Kopieren von Vorlagen und Elementen im CMS
  • Dynamische (Bedingungsabhängige) Elemente im CMS
  • Formatierungsmöglichkeit in Bausteinen (CMS)
  • Suche nach Namen, Vorname, eMail in Abmeldungen
  • Exportdatei der Abmeldungen beinhaltet nun auch das Abmeldedatum
  • Bounce Management: Definierter Reset von Bounces
  • Versand: Abbrechen bereits eingerichteter zeitgesteuerter Versendungen
  • Export: Letzte Aktivitäten (abgemeldet / gebounced / geklickt / geöffnet / versandt)
  • Externes Archiv: Auswahl der Newsletter welche im ext. Archiv angezeigt werden
  • CMS: Kopieren von Inhalten
  • Englische Übersetzung: Bereich Statistik überarbeitet
  • Linküberwachung: Nun auch bei Verweis-sensitiven Grafiken (Image Maps)
  • Abmeldungen: Anzeige des Abmeldedatums
  • Import: Überprüfung auf Mehrfachzuweisungen
  • Hilfe: Aktualisierung und Erweiterung der Online-Hilfe
  • Dynamische Inhalte im CMS (Content Management System)
  • Dynamische Inhalte und CMS-Elemente mit mehreren Bedingungen
  • Verbesserte Verwaltung der Dateianhänge und Bilder (Vorschaubild und Sortierfunktion)
  • Manuelle Abmeldung von Abonnenten im System

Mehr Erfolg für Ihren Newsletter - welche Faktoren spielen eine Rolle! Teil 1

Der bekannte Absendername

Das erste, was der Leser sieht, wenn er eine E-Mail bekommt, ist die Betreffzeile und den Absender. Beim Lesen dieser Zeile entscheidet es sich ob die E-Mail geöffnet wird oder ungelesen bleibt. Erfahrene Nutzer entscheiden blitzschnell: löschen oder lesen. Die meisten schauen zuerst einmal nach dem Absender, um zu entscheiden ob es Spam ist. Nicht die lockende Betreffzeile (beachten Sie das neue Telemediengesetz!!), sondern das Vertrauen in den Absender entscheidet.

Der Betreff muss Nutzen versprechen

Ist der Absender bekannt, wird in der Betreffzeile nach dem Nutzen geschaut, der so verlockend ist, dass man die E-Mail öffnet. Die Betreffzeile soll verraten, warum es sich lohnt, gerade diesen Newsletter zu öffnen. Keine Werbesprüche, keine Großbuchstaben und Ausrufungszeichen sind gefragt, sondern echter Nutzen. Helfen Sie dem Leser, zu entscheiden ob die Mail für ihn relevant ist oder nicht.

Betreff aus der Sicht des Gesetzgebers!!
Lesen Sie unbedingt § 6.2 des TMG_Telemediengesetz

Personalisierung im Betreff?

Der eigene Name ist immer ein Eyecatcher, natürlich auch in Betreffzeilen. Der Effekt einer personalisierten Betreffzeile kann sich jedoch schnell abnutzen, wenn er zu häufig verwendet wird, weshalb sich ein sparsamer Einsatz empfiehlt. Denken Sie dabei auch an eine alternative Betreffzeile für Empfänger, deren Namen nicht vorliegen, damit die Empfänger keinen missglückten Personalisierungsversuch als Betreff erhalten.

Die ersten Zeilen schaffen Klarheit über den persönlichen Nutzen

Wenn ein Newsletter geöffnet wurde, liegt es an den ersten Sätzen, ob sich der Leser auf die Angebote einlässt. Hier muss er seinen persönlichen Nutzen finden. Erkennt der Leser keinen Nutzen wird der Newsletter gelöscht. Damit das nicht passiert, müssen Inhalte zielgruppenrelevant, interessant und persönlich sein.

Der Inhalt bietet zielgruppenspezifische Vorteile

Machen Sie sich Gedanken, welche Inhalte Ihren Newsletter für Ihre Zielgruppe unverzichtbar machen. Bieten Sie beispielsweise Ihren Abonnenten einen Zeitvorsprung (Wir informieren unsere Leser vorab oder früher), Exklusivität (Informationen, die es woanders nicht gibt) und Bequemlichkeit (selektierte und komprimierte relevante Informationen).
Ebenfalls können Sie Events und Termine thematisch in Ihrem Newsletter nutzen. Greifen Sie z.B. große Messen und Sportturniere auf, unterbreiten Sie Vorschläge für tolle Valentinsgeschenke oder bieten Sie einen Online-Adventskalender mit kleinen Überraschungen an.

Generell gilt: relevante Inhalte sind wichtiger als tolles Layout.

Wichtig beim Layout ist die klare Strukturierung, einfache Erkennbarkeit und Lesbarkeit der Inhalte. Beachten Sie aber bitte, dass Newsletter keine Broschüren sind. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Informationen und verwenden Sie kurze, leicht verständliche Sätze.

Der Einsatz von HTML-Mails mit Bildern ermöglicht eine übersichtliche Aufbereitung der Inhalte und bietet weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten. Verwenden Sie bei der Gestaltung des Newsletters nur einfachstes HTML. Ein gleich bleibendes Rahmen-Layout basierend auf Ihrem Corporate Design schafft Vertrauen und erleichtert den Lesern die Orientierung im Newsletter. Bilder sollten nur dem Zweck dienen, die Wiedererkennung des Absenders unterstützen bzw. die Mailinginhalte optimal transportieren.

Beachten Sie, dass nach wie vor einige wenige E-Mail Programme keine HMTL Mail lesen können. Mit professioneller E-Mail Sofware werden parallel Text- und HTML Variante verschickt, das System erkennt dann automatisch die Programmeinstellungen des Empfängers und stellt die richtige Variante zu.

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