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10 Basics für besseres E-Mail-Marketing

10 Basics für besseres E-Mail-Marketing

Erfolgreiches E-Mail Marketing hängt von mehreren Faktoren ab: valide, DSGVO-konforme E-Mail-Adressen, klickstarke Betreffs, relevanter Content, u.v.m. Mit den 10 Basics für besseres E-Mail-Marketing machen Sie Ihr E-Mail Marketing fit für mehr Erfolg.

Basic 1 – E-Mail-Adressen gewinnen!

Entscheidend ist ein geplantes Vorgehen. Blinde Sammelwut oder rechtliche Vorgaben zu übergehen ist nicht hilfreich. Gehen Sie schrittweise vor.

Für die Adressgewinnung im E-Mail-Marketing gibt es viele Empfehlungen. Sehen Sie sich beispielsweise die TIPPS hinter diesem Link an und entscheiden Sie welche Tipps für Sie stimmig sind.

Durchforsten Sie Ihre Kunden-Datenbank. Nach UWG § 7 ist es Ihnen gestattet, bestehende Kunden mit ähnlichen oder vergleichbaren Produkten zu bewerben. Wichtig ist, dass Sie in jeder Werbemail eine Möglichkeit zum Widerspruch (DSGVO) anbieten. Nehmen Sie bitte Abmeldungen vom Newsletter ernst und streichen den Empfänger sofort aus Ihrer Versandliste. Delivery Hero GmbH hat dies nicht getan und für diesen Verstoß ein saftiges Bußgeld gezahlt.

Sammeln Sie systematisch E-Mail-Adressen über ein Double-OptIn (DOI) Formular. Es ist direkt mit Ihrem E-Mail-Marketing System verbunden und bildet den DOI-Prozess automatisiert ab.

Sprechen Sie Ihren E-Mail-Marketing Dienstleister an. Er gibt Ihnen Hinweise, wie Sie die Texte im Formular rechtskonform gestalten. Holen Sie in jedem Fall Auskünfte von einem Anwalt ein.

Basic 2 – Online Formulare!

Formulare sind das Tor zu neuen Kontakten für Ihr E-Mail-Marketing. Eine gute E-Mail-Marketing Software hält intelligente Werkzeuge für Formulare vor. Formulare lassen sich schnell und ohne Vorkenntnisse erstellen.

Mit jedem Formular, mit dem Sie neue Kontakte gewinnen wollen, „zetteln“ Sie einen Tausch an. Sie bieten regelmäßig relevante Informationen, wie Sie das beispielsweise mit einem Newsletter oder WhitePaper tun. Sie tauschen Content gegen die Daten des Kontaktes ein. Hierzu sind niederschwellige Formulare unabdingbar.

Lesen Sie: „die TOP 4 für perfekte Online-Formulare“.

Basic 3 - Der Betreff ist der E-Mail-Öffner.

Langweilig und nichts sagend sind sie oft, die Betreffs der täglichen E-Mail-Post. Ihre E-Mails sollen in der E-Mail-Flut im Postfach des Empfängers nicht untergehen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre E-Mails Leuchtturm-Charakter haben. Ihre E-Mails werden vom Leser sofort erkannt und er orientiert sich an Ihren E-Mails.

Das beginnt beim Betreff. Ist der Inhalt der E-Mail für den Empfänger prickelnd und interessant? Dann dampfen Sie diese Botschaft auf eine Betreffzeile mit 35 bis 45 Zeichen ein.

Einfach ist das nicht, aber machbar! Gute E-Mail-Marketing Software hat das nötige Werkzeug an Bord, um die besten Betreffs zu entwickeln. Mit A/B-Tests tasten Sie sich an die knackigen Formulierungen heran. Der Empfänger kann nicht mehr widerstehen und öffnet Ihre E-Mail.

Lesen Sie: „10 Praxis-Tipps für unwiderstehliche Betreffzeilen“.


Basic 4 – Die Absenderadresse.

Die Angst vor Schadmails ist groß und sehr berechtigt. Vertrauen bei den Empfängern aufbauen, ist ein äußerst wichtiges Vorgehen. Ein wesentlicher Baustein sind die Absender-E-Mail-Adresse und der Absendername, als Merkmale zur Identifikation des Absenders.

Achten Sie bei der Auswahl des E-Mail-Marketing Systems, dass Sie Ihre gewünschte Absenderadresse verwenden können.

Treten Sie nicht in folgendes Fettnäpfchen. Allermeist nutzen E-Mail Marketer E-Mail-Marketing Systeme.  Also Cloud-Systeme, die hoffentlich in einem deutschen Rechenzentrum gehostet sind.

Wird eine E-Mail mit Ihrer Absenderadresse über die Mail-Server des Rechenzentrums versendet, entsteht folgende Situation. Empfangende Mail-Server stellen fest, dass die Domäne der Absenderadresse und die IP-Adressen des sendenden Mailserver nicht zusammenpassen. Manche der empfangenden Mailserver neigen dazu, die E-Mail als „SPAM“ zu kennzeichnen oder zurück zu weisen.

Diese Klippe lässt sich leicht umschiffen. Im Beitrag „Wie vermeide ich Spam-Einstufung meines Newsletters“ werden Sie fündig.

Baisc 5 – Nur personalisierte E-Mails sind relevante E-Mails.

Leider sind wir als Dienstleister für E-Mail-Marketing häufig mit unzureichenden E-Mail-Listen konfrontiert. Sie enthalten keine Daten für die persönliche Anrede. Schlicht und einfach fehlen Anrede und Nachname in den Listen.

Das bedeutet im Klartext: die Relevanz solcher E-Mails leidet extrem. Sie verlieren bis zu 30% Öffnungsrate.

Laut DSGVO darf nur das E-Mail-Feld im Anmeldeformular Pflichtfeld sein. Zugegeben, dies ist beim Einholen neuer Kontakte ein Grund, dass Nachname und Anrede fehlen können. Andererseits ist es nicht schwer dieses Manko zu beheben.

Moderne E-Mail-Marketing Software bietet die Möglichkeit dem Double-OptIn-Anmeldeprozess eine automatisiert ablaufende Kampagne zur Adress-Qualifizierung nach zu schalten.

Sprechen Sie mit dem Anbieter Ihrer E-Mail-Marketing Software.

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Basic 6 – E-Mails ohne Links geht gar nicht! Worauf kommt es an?

In aller Regel sind Newsletter oder E-Mails dazu da, den Empfänger über Neues zu informieren, Produkte zu bewerben, wichtige Zusammenhänge, o. ä. zu übermitteln.

Die Informationen als Langtexte abzufassen ist für Newsletter oder Mails nicht geeignet. Es muss ein kurzer Text (Teaser) und ein aussagefähiges Bild im Newsletter Interesse wecken. Zum Langtext führt ein Link. Dieser muss ins Auge fallen. Verwenden Sie für die Weiterleitung zum Langtext einen Button mit einer knackigen Aufschrift. Der Text soll zum klicken (ver)-führen.

Da gibt es noch ein paar Stolperfallen, die Sie am besten mit geeigneten Tests umgehen. Testen Sie alle Verlinkungen, bevor Sie Ihren Newsletter versenden. Allermeist hat Ihre E-Mail-Marketing Software einen Link-Test an Bord. Testen Sie gleich noch ob sich Linkschreibweisen eingeschlichen haben, die zu Phishing-Verdacht führen.

Haben Sie die Erlaubnis zur Profilierung eingeholt? Dann sind Sie in der komfortablen Situation Link-Tracking und Interessen-Tracking Ihres E-Mail-Marketing Systems zu nutzen. Das verschafft Ihnen den Vorteil, künftig hochrelevante E-Mailings an spezifische Zielgruppen zu versenden. Sie steigern Relevanz, Response und Umsatz.

Basic 7 – E-Mails gestalten – einfach oder gestylt?

Zur inhaltlichen und textlichen Gestaltung von E-Mails gibt es mannigfache Publikationen. Folgen Sie beispielsweise diesem Link „Mit diesen 7 Texter-Tipps wird Ihr Newsletter zum Gewinner“.

E-Mails gestalten – einfach oder gestylt? Kunden sind hie und da verunsichert, ob der gestylte, sprich über ein gestaltetes Template erzeugte Newsletter, auf die Dauer ankommt. Oder ist die E-Mail, die als einfache Mail daherkommt, vielleicht besser gegen allzu schnelles Löschen geschützt.

Die Antwort ist differenziert zu geben. Wenn Sie zwischen durch mal eine Mail im Einfach-Stil versenden, kann das schon einen authentischen Eindruck hinterlassen. Fragen Sie sich, ob Sie Ihre Botschaft wirklich über eine einfache Mail vermitteln können. Denn, von der einfachen Mail über einen einfachen Link auf eine „gestylte“ Website weiterzuleiten, ist nicht stimmig.

Andererseits hängt, „a la long“, die Öffnungsrate im E-Mail-Marketing eher vom relevanten Content ab. „Gestylte“ Newsletter oder E-Mails haben die Aufgabe die Gewohnheiten unserer menschlichen Wahrnehmung nachzuzeichnen. Bild geht eben vor Text. Schlussendlich sind es die für den Empfänger relevanten Inhalte, die den langfristigen Erfolg Ihres Newsletters ausmachen.

Basic 8 – Die Versandliste.

E-Mail-Marketing lebt von gezielter Ansprache des Empfängers. Achten Sie von Anfang an auf die Anrede und den Nachnamen (Basic 5).

Verwenden Sie in Ihrem Adressbestand nur persönliche E-Mail-Adressen, keine „info@....“-Adressen.

Verzichten Sie auf gekaufte Adressen. Die Erlaubnis, E-Mails an den Empfänger zu versenden, können Sie nicht nachweisen.

Noch entscheidender und eine große Herausforderung beim E-Mail-Marketing ist die Pflege des Adressbestandes. Fest zu stellen ist, dass diese Aufgabe in der Praxis allzu häufig vernachlässigt wird. Dies rächt sich bereits nach einigen E-Mailings. Ihre Adressliste schrumpft, weil Bounce-Adressen nicht korrigiert werden. Sie schöpfen das Potential Ihrer Mailings nur noch teilweise aus. Das bedeutet Umsatzverluste.

Basic 9 – Anhang oder Download-Button?

Mit E-Mails werden gerne Anhänge versendet. Oft sind diese Anhänge MByte-schwer und verursachen jede Menge Traffic. Solche „fetten“ Anhänge verstopfen das Postfach und amüsieren die Empfänger nicht wirklich.

Bedeutsamer ist die Neigung der IT-Admins, Anhängen gegenüber sehr misstrauisch zu sein. Dies nicht ohne Grund, da sich in harmlos daherkommenden Anhängen immer häufiger Schadsoftware verbirgt.

Beide angeführten Probleme lassen sich mit Ihrer E-Mail-Marketing Software elegant lösen. Bieten Sie die Anhänge als Download in der E-Mail an. Dies kann über einen grafisch auffälligen Button geschehen. Ein zusätzlicher Vorteil: über das Link-Tracking erfahren Sie, wie oft die Datei tatsächlich heruntergeladen wird.

Basic 10 – Nach dem Versand ist vor dem Versand

Versäumen Sie nicht, die, in vielen E-Mail-Marketing Systemen bereit liegenden, Statistikdaten auszuwerten. Vorteil: Diese Informationen helfen, den nächsten E-Mail-Versand zu optimieren.

Die gezielte Auswertung der Zusammenhänge zwischen Betreff und Öffnungsrate ist äußerst wichtig. Der A/B-Test mit verschiedenen Betreffs, gibt Ihnen wichtige Hinweise für die erfolgreichen und weniger erfolgreichen Betreff-Texte. Jede Ihrer Zielgruppen „springt“ auf andere Buzzwords und Betreff-Texte an.

Pflegen Sie Ihre Empfängerliste. Das E-Mail-Marketing System sagt Ihnen wer erreicht wurde und wer nicht. Auch sind falsche Schreibweisen der E-Mail-Adressen erkennbar. Legen Sie ein besonderes Augenmerk auf Abmeldungen! Hier gilt es die Erfordernisse der DSGVO zu beachten.

Welche Artikel in Ihrem Newsletter waren beliebt? Sie erkennen aus den Link-Tracking-Ergebnissen, bei welchem Artikel am häufigsten zum Langtext geklickt wurde.

Sprechen Sie mit dem Spezialisten Ihres Anbieters für die E-Mail-Marketing Software. Es lohnt sich alle Möglichkeiten auszuschöpfen und für den nächsten E-Mail-Versand nutzbar zu machen.

 

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