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Experten-Wissen: E-Mail-Marketing

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Tipps für perfekte Online-Formulare: So generieren Sie neue Kontakte

Jegliche Kommunikation, auch die, die online stattfindet, sollte ein "Geben und Nehmen" sein. Online-Besucher von Websites sind in aller Regel an für sie nützlichen Inhalten interessiert ... sei es an einem Newsletter-Abonnement, einem Whitepaper oder einfach Informationen mit Mehrwert für den Alltag - sei es der private oder der Arbeitsalltag. Deshalb sind niederschwellige Formulare und hochwertiger Content der Schlüssel zu neuen Kontakten, sprich: zu neuen Leads.

 

Newsletter-Formular

Quelle: Fotolia.com

Das Internet, wie wir es alle miteinander geschaffen haben, zelebriert sehr stark eine "Kostenlos-Mentalität". Der Mensch zahlt nur ungern für Informationen, Online-Tools oder -Services. Man läuft als Anbieter dabei aber schnell in die Gefahr, dass die kostenlos angebotenen Dinge nicht wertgeschätzt werden ... getreu dem alten Sprichwort: "Was nichts kostet, ist nichts wert!"

Ein mit viel Mühe und Fachwissen erstellter Content, sollte also nicht unbedingt komplett frei verfügbar sein. Man könnte den Website-Besuchenden stattdessen mit der Währung "Daten" zahlen lassen. Sinnvolle Daten sind hier nicht nur die E-Mail-Adresse, sondern auch Daten für die persönliche Anrede wie den Nachnamen und das Geschlecht.

Kann der "Content-Interessent" kontaktiert werden und mit Namen angesprochen werden, ist einer weiteren Qualifikation die Türe geöffnet. Nicht selten wird nach einer Phase des Lead-Nurturings ein Interessent zum Kunden konvertiert.

Soweit, so schön! Lassen Sie uns einen Schritt zurückgehen. Da gibt es mindestens einen Stolperstein, den Sie beachten sollten!

Der Austausch "Content gegen Daten" findet häufig über ein Online-Formular statt

Beispielsweise können Daten gegen Content, über ein Formular zum Download eines Whitepapers oder die Anmeldung zu einem Event, ausgetauscht werden. Legen Sie den Interessenten bei diesem Prozess aber keine Steine in den Weg.

Sorgen Sie dafür, dass Anmelde-, Registrierungs- und Download-Formulare optimal aufgebaut sind.

Gestalten Sie solche Anmelde- und Registrierungsprozesse rechtssicher, sprich mit Double-Opt-In und der DSGVO entsprechend. Damit Sie keinen Interessenten verlieren, geben wir Ihnen eine ganze Reihe von Tipps, die bei der Erstellung optimaler Online-Formulare helfen.

Tipp 1: Halten Sie das Formular unbedingt einfach

  • Das Formular muss leicht und auf einen Blick erfassbar sein. Es darf keine Hürde zum ersehnten Content sein.

  • Versetzen Sie sich in die Lage der Person, von der Sie Informationen möchten.

  • Verständlich und inhaltlich absolut präzise, sollten Sie die Begriffe im Formular verwenden.

  • Schreiben Sie in kurzen und prägnanten Bezeichnungen. Eindeutigkeit und Klarheit schützt Sie vor Angaben, die Ihnen nicht weiterhelfen.

  • Beispielsweise lässt das Wort "Anschrift" zu viele Freiräume für Interpretationen. Soll die Straße mit oder ohne Hausnummer sein? Ist PLZ und Ort nötig?

  • Gruppieren Sie das Formular nach zusammengehörigen Feldern: Vorname und Nachname, PLZ und ORT.

  • Einfache, stilistisch reduzierte Formulare kommen der Wahrnehmung des Menschen entgegen.

  • Setzen Sie auf das Corporate Design Ihres Hauses. Wiedererkennung ist bei der Wahrnehmung hilfreich.

  • Arbeiten Sie nur ganz dezent mit Farben. Das hilft bei der Schaffung von Übersichtlichkeit.

  • Die Formularfelder sollten alle mit Maus und Tab erreichbar sein.

  • Das Formular muss auf dem Smartphone ebenso leicht lesbar wie leicht auszufüllen sein. Denken Sie unbedingt daran, dass beim Smartphone die Maus der Finger ist.

  • Der "Abschicken"-Button sollte klar erkennbar sein und zum Klicken (ver)führen. Das sorgt für eine ultimative Handlungsaufforderung.

  • Trotz aller Einfachheit sollten Sie bei problematischen Abfragen erklären, wozu Sie die Daten brauchen und welchen Nutzen der Interessent davon hat, zum Beispiel bei Abfrage des Geburtsdatums.

Tipp 2: In der Kürze liegt die Würze

  • Die altbekannte Forderung der Datensparsamkeit, hilft Ihnen den Interessenten bei der Datenabgabe nicht zu überfordern.

  • Differenzieren Sie in der Menge der abgefragten Daten. Tritt der Interessent das erste Mal mit Ihnen in Kontakt, zum Beispiel bei der Anmeldung zum Newsletter, reicht schon die E-Mail-Adresse. Oder geht es um Fachwissen aus einem Whitepaper oder eine kostenlose Artikelfolge via E-Mail - dann sind sicherlich mehr Angaben gerechtfertigt.

  • Beachten Sie das Kopplungsverbot laut DSGVO. Machen Sie von Anfang an klar, wertvollen Content, wie oben beschrieben, mit Daten bezahlen zu lassen.
  • Unterscheiden Sie bei allen Formularen zwischen Pflichtangaben und freiwilligen Angaben. Die Anmeldung zum Newsletter gestattet nur, die E-Mail-Adresse und die Zustimmung zur Datenschutzerklärung als Pflichtangabe zu deklarieren.

  • Beim Ausfüllen der Formulare sollte der Interessent nicht scrollen müssen.

Tipp 3: Werden Sie "emotional"

  • Eine Optik mit positiver Ausstrahlung lädt zum Ausfüllen Ihres Formulars ein.

  • Erklären Sie, warum Sie diese Datensammelei veranstalten und bitten Sie den Interessenten zu helfen, damit Sie ihm die bestmöglichen Informationen geben zu können.

  • Ein "kleiner" Mehrwert als Anreiz wirkt manchmal Wunder. Halten Sie sich aber die "Incentive-Jäger" vom Hals.

  • Ein Dank nach dem Absenden sorgt für ein gutes Gefühl beim Datenspender und einen guten Einstieg in die weitere Kommunikation.

  • Bei der Anmeldung zum Newsletter kann die Vorschau auf eine besonders gut gelungene Ausgabe die Hürde zur Anmeldung verringern.

Tipp 4: Machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer

  • Ist das Formular zu umfangreich und der Interessent erkennt den Nutzen in Relation zur abgeforderten Zeit nicht, wird er die Eingabe der Daten unterlassen - das Tauschgeschäft wird als einseitig empfunden.

  • Ist die Struktur des Formulars unübersichtlich, verschachtelt oder wird als kompliziert empfunden, lässt der Nutzende die Hände weg.

  • Halten Sie Ihre Versprechen beim Deal, Daten gegen nützliche Information. Enttäuschung beim ersten Newsletter oder beim Lesen des Whitepapers durch flaches Geblubber sorgt ganz schnell für den Abbruch der noch jungen Beziehung zum Lead.

Jetzt fehlt nur noch eine intelligente Möglichkeit einfach und schnell Formulare zu erstellen. Da hilft der folgende Artikel - hier geht's zum "Assistent, der Ihnen hilft, mit Leichtigkeit Ihre Formular-Idee umzusetzen".

 


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