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Der richtige Versandtag für Ihren Newsletter!

Zur richtigen Zeit am rechten Fleck, war schon immer ein Schlüssel zum Erfolg. Im Falle der elektronischen Post ist das nicht anders: Zum ungünstigen Zeitpunkt abgeschickt, wandert die E-Mail in die Ablage. Sie wird meist aus den Augen verloren.

Nichts desto trotz, es lässt sich etwas tun um Beachtung im Postfach zu finden. In der Marketingwelt gibt es einige – wenn auch durchaus umstrittene – Spielregeln. Wir haben die im Marketing-Alltag gelebte Praxis mit unseren Erfahrungen verglichen. Aus unserer Sicht kommt es auf folgende Punkte an:

 

Newsletter versenden, aber wann?

 

Die Zielgruppe ist der Dreh- und Angelpunkt

Der "richtige" Versandtag ist abhängig vom Zielpublikum. Im Vordergrund steht die Frage, wer soll via E-Mail erreicht werden und wie bewegt sich die Zielperson im Internet. Fragen wie: „Wann könnte die junge Mutter online sein?“ oder „Wann hat der Autoverkäufer Zeit für das Urlaubsangebot?“ sind zu klären.

Sich in die Zielgruppe einzufühlen hat höchste Priorität. Jeder Mensch nutzt die digitalen Medien auf seine ganz persönliche Art. Das macht die Sache nicht einfacher, muss aber in die Überlegungen einbezogen werden.

Eine erste Hilfestellung bietet Ihnen die generelle Unterscheidung zwischen Business-Kunden (B2B) und Endverbrauchern (B2C). Während Newsletter im beruflichen Umfeld fast immer während der Bürozeiten geöffnet werden, erreichen Sie Endverbraucher bevorzugt abends und am Wochenende. Also komplett entgegengesetzte Lesezeiten.

Viele Marketer vertreten die Ansicht, dass Newsletter am erfolgreichsten sind, wenn sie innerhalb der ersten Stunde nach dem Abschicken gelesen werden. Je frischer das Mailing aufgemacht ist, umso besser die Öffnungsrate und umso höher die Aufmerksamkeit.

Unser Expertenrat: Begeistert der Inhalt, wird der Newsletter auch später noch gelesen. Die Relevanz der Themen spielt eindeutig die größere Rolle!

Sieben Tage – aber welcher Tag trifft ins Schwarze?

Das Business-Umfeld

Auf den ersten Blick scheint für den Versand eines B2B-Newsletter jeder Tag gleich gut geeignet zu sein. Der Schein trügt. Am Montagmorgen wird gern großzügig gelöscht, um die über das Wochenende aufgelaufene E-Mail-Flut abzuarbeiten. Am Freitagnachmittag sind die Köpfe schon im Wochenende.

Lange Zeit hatte man sich auf dienstags oder donnerstags eingeschossen. Heute versenden die meisten Marketer am Donnerstagvormittag.

Wir haben mehrere zig-Millionen Aussendungen ausgewertet. Es zeigt sich ebenfalls eine Vorliebe für den Donnerstag.

Wenn die meisten den Donnerstag für Ihre E-Post wählen wird eine Frage immer drängender. Wie können Sie übervolle Posteingänge an diesem Tag umgehen? Wie bewahren Sie Ihre Newsletter vor der Gefahr, ungelesen gelöscht zu werden?

Wir raten: antizyklisch versenden!

Brechen Sie mit dem üblichen Verhaltensmuster und setzen Sie zum Beispiel auf die Nachmittagsstunden am Donnerstag. Diese sind bestens für Business-Mailings geeignet. Ein weiteres interessantes Zeitfenster ist gleich nach der Mittagspause. Die wichtigsten Aufgaben sind abgearbeitet und es beginnt der zweite Teil des Arbeitstages.

Apropos Aufmerksamkeit: Hinsichtlich der Stunden am Morgen sind die Standpunkte unter Werbetreibenden sehr konträr. Newsletter, die frühmorgens zwischen 7 und 9 Uhr eintreffen, wollen gut platziert sein. Grund ist: Die meisten beginnen den Arbeitstag mit dem Lesen von E-Mails. Jedoch besteht die Gefahr dem morgendlichen Löschzwang zum Opfer zu fallen. Andere Experten raten deshalb, nie vor 9.30 Uhr zu versenden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Reaktionen – also Klicks bzw. Öffnungen – mittwochs und donnerstags in der elften Stunde ein Höchstmaß erreichen. Sie werden nur vom Donnerstagnachmittag getoppt. Für den individuellen Erfolg hilft hier nur testen!

 

Das private Umfeld

Als Kernzeiten für den Newsletter-Versand an Endkunden sind die Abendstunden (ab 20 Uhr) besonders geeignet. Arbeit und Kinderbetreuung sind geschafft und es bleibt Zeit für Online-Shopping und Co.

Immer häufiger rufen viele Endverbraucher ihre privaten E-Mails auch im Büro ab. Es macht also ein Versand in der Woche zwischen 9 und 14 Uhr durchaus Sinn.

Achtung: In diesem Fall sollten Sie nur Informationen schicken und sich jeglicher Kauf­aufforderung enthalten. Es fehlt erstens die Zeit Online einzukaufen und zweitens bleibt der Bürofrieden erhalten.

Je nach Zielgruppe eignen sich allerdings auch die Morgenstunden für ein Mailing. Dann sogar mit Kauaufforderung oder sonstigen Interaktionen. Denken Sie etwa an junge Mütter oder die sogenannten „Silver Surfer“.

Mailings am Wochenende?

Das Wochenende ist fest in der Hand der Endkunden und Freizeit-Feeling bestimmt die Gemütslage. Newsletter mit Business­-Inhalten verfehlen das Ziel und landen im Papierkorb.

Umsatz-Spitzenreiter für den E-Commerce ist der Sonntag. Die Öffnungsraten eines Newsletters gegen 10 Uhr morgens, also direkt nach der Frühstückszeit, treffen ins Schwarze und erreichen Spitzenwerte.

Für den Versand heißt das, den Freitag­nachmittag und die erste Hälfte des Samstags besser meiden. Viele Ihrer E-Post-Empfänger sind mit Einkäufen oder dem Haushalt beschäftigt. An diesen beiden Tagen sind die Nachmittage und frühen Abendstunden die Renner.

Ohne Ausnahmen geht es auch hier nicht ab. Beachten Sie in jedem Falle Schulferien und Feiertage. Nicht zuletzt hat das Wetter maßgeblichen Einfluss auf die Internet-nutzung am Wochenende. Bei strahlendem Sonnenschein sind Mailings oftmals vergebene Liebesmüh.

Testen, testen, testen …

Vorweg: Es gibt keine wirklich sichere Wochentag- und Uhrzeit-Empfehlung, um der Champion im Posteingang zu sein. Die Parameter sind von Zielgruppe zu Zielgruppe zu verschieden. Aus dem Gesagten lassen sich folgende groben Richtlinien ableiten. Sie sind zwar keine Erfolgsgarantie, aber der Orientierung dienen sie allemal:

Business-Kunden sind eher zu klassischen ‚9 to 5‘ Bürozeiten erreichbar. Privatleute vor allem am späten Nachmittag und Abend sowie am Wochenende. Generell sind Samstag, Montagvormittag und Freitagnachmittag tabu für Versendungen.

Um sich dem optimalen Versandzeitpunkt für Ihre Zielgruppe Stück für Stück zu nähern, heißt die Devise testen, testen, testen. Probieren Sie verschiedene Varianten nach dem sogenannten AB-Test. Das heißt, Sie teilen Ihren Verteiler in Gruppen auf und versenden das Mailing an verschiedenen Tagen. Den erfolgreichsten Versandtag nehmen Sie beim nächsten Mal als Grundlage und testen auf dieselbe Weise unterschiedliche Uhrzeiten.

Zum Schluss ein Trost für alle: Der Zustellzeitpunkt des Newsletters sollte nicht vernachlässigt werden. Er ist aber zweitrangig zu sehen:

Was schwerer wiegt, ist der Inhalt Ihres Newsletters!

Ist Ihr Newsletter kontinuierlich mit relevanten Informationen gespickt, wird er erwartet und gelesen. Und das auch bis zu zwölf Stunden nach dem „Einwurf“.

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